Kongress-Bericht – „Lernen am Limit. Bildung, Arbeit und Leben im Kapitalismus“

4. Februar 2019|Aktuelles, Material|

Nun sind doch einige Wochen seit unserem Kongress vom 23. bis 25. November vergangen. Es war sehr motivierend mit euch über Bildung, gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse und gesellschaftliche Befreiungspersektiven zu diskutieren. Nun geht es darum, Konsequenzen aus unseren Analysen zu ziehen. Daher wollten wir euch nach einer kurzen Rückschau auf den Kongress über Termine und Anliegen informieren, die sich aus dem Kongress ergeben haben.

Vom 23. bis 25. November haben sich in Hannover auf dem Kongress „Lernen am Limit. Bildung, Arbeit und Leben im Kapitalismus“ haben ca 70 Teilnehmer*innen und knapp 15 Referent*innen teilgenommen über Kapitalismus, Antifaschismus und Sorgearbeit aus einer bildungspolitischen Perspektive gesprochen. Es gab verschiedene Workshops, die teilweise praktische Konzepte vorgestellt haben oder Möglichkeiten kritischer Bildung analysiert haben. Außerdem haben wir uns mit akuten Problematiken wie Wohnungsnot und Privatisierung von Ausbildungs- und Studienplätzen beschäftigt. In den Open Spaces wurde vielfach das Thema „Utopien“ diskutiert und überlegt, wie sich das Bündnis mit dem Thema auseinandersetzten kann. Ziel ist es als progressives Bündnis gesellschaftliche Alternativen aufzuzeigen. Schließlich gibt es nicht nur autoritäre Ansätze um die soziale Krise zu lösen.
Insgesamt erschien uns und einigen Teilnehmer*innen das Programm etwas vollgestopft. Die breite des Angebots wurde aber als sehr positiv empfunden. Zudem ist die Vorstellung des Bündnisses zu kurz gekommen, was in Diskussionen immer wieder zu Unklarheiten geführt hat. Wir freuen uns immer über neue Gesichter und werden in Zukunft mehr darauf achten das Bündnis und die Geschichte des Bündnisses intensiver vorgestellt wird.

Wie geht es weiter?

Aus dem Kongress ist hervorgegangen, dass die Themen „Schlechte Lern- und Arbeitsbedingungen“ (#Lehrkräftemangel), „Antifaschismus“, „Bildungspolitische/ gesellschaftliche Utopien“, sowie Basisdemokratische Organisierung diejenigen Themen sind, die wir für unsere momentane Arbeit als relevant erachten. Als Handlungsformate des Bündnisse betrachten wir Kampagnen, die Organisation von Bildungsveranstaltung und den Aufbau basisdemokratischer Strukturen.

Konkretere Pläne haben wir im Rahmen des Offenen Orga-Treffens geschmiedet. Dazu schicken wir in den nächsten Tagen ebenfalls einen Bericht über diesen Verteiler. Das konkrete weitere Vorgehen (insbesondere künftige Kampagnen) stimmen wir gemeinsam auf dem Vernetzungstreffen vom 14. Bis 17. März in Mannheim ab.
Stay tuned!

Weitere Termine

[15.-17. März] Vernetzungstreffen | Mannheim

[7.-11. Juni] Das kritische Bildungscamp von Lernfabriken …meutern!

[22.-24. November] Meutern Kongress | Halle (Saale)

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