Aufruf zum offenen Vernetzungstreffen in Mannheim (15.-17. März 2019)

19. Februar 2019|Aktuelles, Aufrufe, Material|

Im deutschen Bildungswesen regiert der Mangel. Der Sanierungsstau beläuft sich auf 50 Mrd. €. In vielen „Bildungseinrichtungen“ (sofern Container so genannt werden dürfen) schlagen sich die Betroffenen schon länger mit Wasserschäden und Schimmel herum. Darüber hinaus fehlen Fachkräfte in Lehre und Erziehung. Die Konsequenzen sind überfüllte Klassen, Kurse und fehlende KiTa-Plätze. Für Lernende, Pädagog*innen und Dozierende ist die Arbeitssituation unter diesen Bedingungen unerträglich. Daher wird immer mehr gespart: Arbeitsverhältnisse werden

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Kongress-Bericht – „Lernen am Limit. Bildung, Arbeit und Leben im Kapitalismus“

4. Februar 2019|Aktuelles, Material|

Nun sind doch einige Wochen seit unserem Kongress vom 23. bis 25. November vergangen. Es war sehr motivierend mit euch über Bildung, gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse und gesellschaftliche Befreiungspersektiven zu diskutieren. Nun geht es darum, Konsequenzen aus unseren Analysen zu ziehen. Daher wollten wir euch nach einer kurzen Rückschau auf den Kongress über Termine und Anliegen informieren, die sich aus dem Kongress ergeben haben. Vom 23. bis 25. November haben sich in Hannover auf dem

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Bildung ist anders! Für neue Lern- und Arbeitsbedingungen

31. Januar 2019|Aktuelles, Material, Positionen|

Für die meisten ist es keine Neuigkeit mehr: Das Bildungswesen ist sozial ausgrenzend. Es ist besser dazu geeignet treudoofe Anpassungsfähigkeit zu trainieren, als kritische Geister zu wecken. Unzufrieden sind nicht nur Schüler*innen und Studierenden, die seit Bildungszeitverkürzungen und der Verdichtung standardisierter Prüfungen unter sinnlosen Druck gesetzt werden. Auch Lehrende, Pädagog*innen und Wissenschaftler*innen klagen über Missstände. Personalmangel, unbezahlte Arbeit und unzufriedene Lernende frustrieren. Wenn Studierende kaum Zeit für ihr Studium haben,

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#HUgegenStudis – Alles nur Schikane

30. September 2018|Aktuelles|

Die Humboldt Universität Berlin schikaniert die Selbstverwaltung der Student*innen: Sie droht damit Mieten von studentischen Fachschaften und selbstorganisierten Beratungsangeboten zu verlangen. Zudem zweifelt sie die basisdemokratischen Entscheidungsstrukturen der Studierenden an. Zuletzt verweigerte die Uni-Verwaltung einem studentischen Kommissionsmitglied unseren Recherchen zu folge eine Aufwandsentschädigung. Hintergrund dieses Verhaltens ist anscheinden, dass der Referent*innen-Rat der Studierendenschaft die Namen seiner Mitglieder nicht preisgeben wollte als das Uni-Präsidium diese auf Anfrage der AfD übermitteln wollte.

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Lehrkräftemangel und schlechte Lernbedingungen – Ein Blick auf Deutschlandsschulen

10. September 2018|Aktuelles, Material|

Bis 2025 fehlen 200.000 Lehrer*innen, so schreibt die ZEIT. Doch schon jetzt macht sich der Lehrkräftemangel auf dramatische Weise bemerkbar. Aktuell fehlen je nach Berechnung 10.000 bzw. 40.000 Lehrer*innen. Die Differenz ergibt sich u.a. daraus, dass ein großer Teil der Stellen kurzfristig notdürftig besetzt wurde. Nicht zuletzt mit Menschen, die bislang keine Lehrer*innen waren und auch keine entsprechende Ausbildung vorweisen können. So haben in Berlin, wo der Mangel angeblich behoben

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Ungarn plant Geschlechterforschung abzuschaffen

1. September 2018|Aktuelles, Material|

Orbán stoppt die Finanzierung für Geschlechterforschung in Ungarn. Universitäten und Wissenschaftler*innen kritisieren diese Entscheidung stark und sehen damit einen Eingriff in die Autonomie der Wissenschaft und Bildung.   Geschlechterforschung* wird schon seit Jahren von rechten Gruppierungen und Parteien angegriffen. Die Alternative für Deutschland (AfD) fordert in ihrem Wahlprogramm, jegliche finanzielle Mittel für Geschlechterforschung einzustellen und tritt für die Abschaffung von Professuren in Gender Studies und Gleichstellungsbeauftragten ein.    Im August

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Bildungsmonitor 2018 – Verschlechterung der Bildung oder eine bildungspolitische Messlatte der Arbeitgeber*innen?

28. August 2018|Aktuelles, Material|

Der neueste Bildungsmonitor zur Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme in Deutschland sieht eine deutliche Verschlechterung der Qualität der Bildung. Jedoch sollten Studien immer mit einer Prise Salz genommen und hinterfragt werden.  Nach Lehrer*innenmangel und Rassismus an Schulen hat sich laut dem Bildungsmonitor 2018 auch die Qualität der Bildung in Deutschland verschlechtert. Gerade die Ergebnisse im Bereich Schulqualität, Digitalisierung, Integration und Bekämpfung der Bildungsarmut fallen schlechter aus. Starke Unterschiede zwischen den Bundesländern existieren

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300.000 Erzieher*innen fehlen

16. August 2018|Aktuelles, Material|

In Deutschland fehlen aktuell laut Verdi-Fachbereichsleiterin, Manuela Schmidt, 300.000 Erzieher*innen. Das Problem ist den Landespolitiker*innen bekannt. Allerdings beziehen sie es ebenso wie der mdr auf die lang andauernde Ausbildung. Daher wollen Hessen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen diese nun Umbauen bzw. kürzen. Das ist allerdings der falsche Weg, der die bisherige Mangelwirtschaft nur fortsetzt. Die Ausbildung erscheint vielen angehenden Erzieher*innen als langwieriger und beschwerlicher Weg, weil sie in dieser Zeit, wie die

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[Aufruf] Lernen am Limit

15. August 2018|Aktuelles, Material|

Im Herbst schlagen wir, Student*innen, Schüler*innen und Auszubildende, uns Jahr für Jahr mit den gleichen Problemen herum: Es scheint keinen Ort zum Lernen für uns zu geben. Kurse an Unis sind so überfüllt, dass wir zum Teil vor der Tür sitzen müssen. Ausbildungsplätze sind vielerorts rar. Klassen so groß, dass viele kaum noch zu Wort kommen.  Wer mit Beginn eines neuen Bildungsabschnittes eine Wohnung sucht, kann damit rechnen über Wochen nicht fündig zu werden. Und BAföG?

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